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Mustafa Chaer PDF Drucken E-Mail

Ausstellung vom 26.04.2008 bis 26.06.2008

 

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Mustafa Chaer

Krieg, Flucht und Exil förderten im libanesischen Maler Mustafa Chaer den Wunsch, in dieser unsicheren Welt etwas Beständiges zu schaffen, das überdauert und der Zerstörung durch Mensch und Zeit widersteht. In einem Prozess der Versöhnung wollen seine Werke sowohl reflektieren, als auch eine Antwort geben auf das, was geschehen ist und unablässig geschieht.

Bilder von innerer Kraft und dynamischer Stille, huldigen in Sujet und Gestalt der Kostbarkeit, Vielfalt und Dualität des Lebens, welche zugleich das Zentrum seines Schaffens bilden. Einer von Klarheit und Würde bestimmten Ästhetik folgend, zelebrieren sie das Leben über eine individuelle, hoffnungsvolle Bildersprache, die auf den Hintergrund seiner ungewöhnlichen Biografie zurückzuführen ist.

Über das einigende Element von Kunst und Kultur zwischen Orient und Okzident möchte er kollektiven Ängsten entgegenwirken und in einem interkulturellen Dialog gegenseitiges Interesse wecken. Seine Arbeit ist künstlerischer und sozialer Prozess zugleich, in dem sich Zuversicht dokumentiert.

Die Vernissage am 26.04.2008 wurde musikalisch begleitet durch das Duo "I Raisa" mit der Sängerin Anita Morasch und dem Akkordeon Spieler Nescha Petrovic. Die gefühlvolle, ausdrucksstarke Altstimme von Anita Morsch wurde dezent aber stimmungsvoll unterstützt durch das Akkordeon Spiel des Kroaten Nescha Petrovic mit seinem Akkordeon im authentischen Stil der Balkan-Zigeuner. Eine wunderschöne Berreicherung.

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